„Du bist aber empfindlich“ : 5 Sofort-Tipps für verletzende Äußerungen

Sensible Frauen lernen Grenzen zu setzen, Sofort-Tipps bei verletzenden Äußerungen

Empfindsam ist gleich empfindlich?!

Kennst du folgende Situation? Jemand klopft dir freundschaftlich auf die Schulter und dir entweicht ein leises „Aua.“ Im selben Atemzug kommt bereits die Reaktion deines Gegenübers: „Du bist aber empfindlich“ heißt es da. Weil ein Klaps in unserer Gesellschaft schließlich nicht weh zu tun hat, wenn er liebevoll gemeint war.

Das Schmerzempfinden und auch wie du Berührungen allgemein wahrnimmst, kann aber von Mensch zu Mensch stark variieren. Besonders feinfühlige Menschen haben z.B. oft auch ein stärkeres Schmerzgefühl. Eigentlich logisch, wenn ALLES erstmal intensiver wahrgenommen wird.

Wie reagierst du?

Wenn dir jemand gegenüber einen solchen Satz äußert, kann das verletzend sein oder dich verunsichern. Das ist völlig normal, vor allem, wenn du dich noch nicht so lange mit dem Thema Sensibilität beschäftigst…

Wir haben dir hier 5-Sofort-Tipps für verletzende Äußerungen oder Handlungen zusammengefasst, damit du dich zukünftig besser schützen kannst.

Denn soviel sei direkt vorweg genommen: Du musst keine Berührungen ertragen, die dir unangenehm sind. Auch wenn sie von deinem Gegenüber noch so freundschaftlich oder liebevoll gemeint sind. Und genauso wenig musst du Äußerungen, die dich verletzen, einfach hinnehmen und hinunterschlucken.

Tipp No.1: Selbstreflexion

Ja, sie kann nerven. Aber sie ist essentiell, wenn du dich langfristig besser verstehen möchtest. Trau dich genau hinzuschauen, hinzuspüren: Warum hat diese Aussage dich verletzt? Was stört dich konkret daran?

Denn nur, wenn du dich selbst verstehst und deine Gefühle benennen kannst, kannst du sie auch kommunizieren.

Tipp No.2: Kommunikation

Das führt uns direkt zu Punkt 2: Ohne Kommunikation ändert sich nichts. Du möchtest nicht mehr, dass deine Empfindungen abgetan werden? Dann sprich es direkt an. Oder auch zu einem späteren Zeitpunkt, wenn du erst eine Weile brauchst, um reagieren zu können.

Sprich mit der Person über deine Gefühle und wie ihre Aussage dich verletzt hat. Erkläre ihr, was Sensibilität & Empfindsamkeit für dich bedeuten und warum es wichtig ist, dass sie deine Empfindungen respektiert.

Du wirst sehen, die meisten Menschen sind dankbar, wenn sie einen Fahrplan für die Gefühle eines anderen bekommen. Denn der Großteil von uns verletzt nicht mit Absicht andere Personen.

Tipp No.3: Grenzen setzen

Gerade für uns Frauen ein wichtiger Punkt. Wir haben oft nicht gelernt, unsere Grenzen zu erkennen und zu verteidigen. Das darfst du aber! Auch gegenüber deinem Chef oder der nervigen Kollegin.

Lass nicht zu, dass andere deine Gefühle herabsetzen oder abwerten. Setze klare Grenzen und zeige, dass du dich respektvoll behandeln lassen möchtest. Eine klare Antwort für weniger nahestehende Menschen, mit denen du nicht tiefgründiger über deine Gefühle sprechen möchtest, kann als Antwort z.B. ein klares: „Nein, ich bin nicht empfindlich. Ich bin sensibel und mir ist nicht bekannt, dass das etwas Negatives ist. Ihnen?“ sein.

Tipp No.4: Selbstliebe

Dieser Tipp ist ein Prozess: Akzeptiere dich selbst so, wie du bist, und liebe dich für deine Sensibilität & Empfindsamkeit. Sei stolz auf deine Fähigkeit, die Welt intensiver wahrzunehmen als andere.

Es wird vielleicht dauern, aber mit der richtigen Perspektive, kannst du hinter vielem, was bisher eher negativ im Fokus war, etwas Positives erkennen. Nicht umsonst heißt unsere Kategorie zu dem Thema „Sensitive Superpower“. Schau dir sehr gerne auch noch die anderen Artikel an und lerne dich und deine Empfindsamkeit noch besser kennen.

Tipp No.5: Suche Unterstützung

Dieser Punkt ist unglaublich wichtig für uns: Manchmal hilft es auch einfach nur zu wissen, dass du nicht alleine bist.

Sprich mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten über deine Gefühle & Erfahrungen. Es kann hilfreich sein, sich mit anderen auszutauschen und Unterstützung zu erhalten.

Gerade als sensible Mama ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch deine Kinder feinfühlig sind. Daher ist es umso wichtiger, dass du für dich und auch ihre Bedürfnisse einstehen kannst.

Deshalb bleibe authentisch und treu zu dir selbst und lass nicht zu, dass andere deine Gefühle herabsetzen.

Viel Erfolg beim Ausprobieren unserer Tipps: Und wenn du noch mehr Austausch zu sensiblen Business-Mamas suchst, dann komm gerne in unsere Facebook-Community!

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