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Die 4 Lernbarrieren von Veränderung & Weiterentwicklung

Wir sind an deiner Seite - Business-Support & Sichtbarkeit

Die Herkunft der 4 Lernbarrieren

Heute möchten wir die spannenden 4 Lernbarrieren von C. Otto Scharmer aufgreifen, die Lernen & Veränderung aktiv verhindern. Sie richten sich ursprünglich an Organisationen. Unserer Meinung nach, kann dieses Konzept aber sowohl auf deine persönliche Entwicklung als auch auf das System Familie angewandt werden. Und ist somit für alle Business-Mamas da draußen unbedingt ein paar Minuten Lesezeit wert.

Die Grundlage der 4 Lernbarrieren

Wenn sich alte, gewohnheitsmäßige Verhaltensweisen & ein sich veränderndes Arbeitsfeld immer mehr voneinander entfernen, werden alte Denk- & Verhaltensmuster sowie vergangene Erfolge zu Lernbehinderungen in der Gegenwart. Das bedeutet also, wenn du als Mama daran festhältst, dein Kind wie ein 4jähriges zu behandeln, weil diese Phase für euch so harmonisch war, obwohl es sich mittlerweile um einen Erstklässler handelt, wird dir dieses Verhalten früher oder später auf die Füße fallen.

Scharmer sagt außerdem, dass diese Diskrepanz zwischen Gewohnheit & Veränderung  verhindert, dass Teams & Organisationen die eigentliche Realität mit der sie konfrontiert sind, wahrnehmen & aus dieser Wahrnehmung heraus handeln können. Im Falle unseres Beispiels würde das heißen, dass du gar nicht bemerkst, dass du dein Kind nicht altersgerecht abholst, weil du zu sehr in deinem gewohnheitsmäßigem Verhalten der Harmonie von vor 3 Jahren feststeckst & dich höchstens wunderst, warum die gleichen Sätze plötzlich nicht mehr funktionieren.

Was sind die 4 Lernbarrieren?

In diesen Prozessen sind folgende vier Lernbarrieren wirksam:

  1. Nicht erkennen, was man sieht (Abspulen von alten Denkschablonen)
  2. Nicht sagen, was man denkt (Abspulen von alten Sprechschablonen)
  3. Nicht tun, was man sagt (Abspulen von alten Handlungsgewohnheiten)
  4. Nicht sehen, was man tut (Abspulen von alten Sehgewohnheiten)

Aha, na gut – geht´s vielleicht noch ein bisschen genauer? Aber natürlich, wir starten direkt mit den Auswirkungen & schaffen somit hoffentlich ein Verständnis für das Gegenteil – lebenslanges Lernen & stetige Weiterentwicklung, egal ob beruflich oder privat.

Die Auswirkungen der 4 Lernbarrieren

  • Nicht erkennen, was man sieht: Die Menschen in diesem Szenario haben festgefahrene Ideen & reagieren auf autoritäre Art & Weise. Sie glauben an ihre Ideen & vertrauen ihnen mehr als den Daten, die die Welt ihnen vorsetzt. Das Verhalten blockiert Erfolg & Weiterentwicklung durch ein beständiges „Herunterladen“ von alten Verhaltensmustern. Die Folge davon ist die Unfähigkeit zu erkennen, was man sieht. Ein Beispiel wäre hier das Leugnen des Klimawandels, obwohl die Wettermessungen eindeutig etwas anderes aufzeigen.
  • Nicht sagen, was man denkt: Hier sind die Menschen nicht daran interessiert, dass andere Teammitglieder im Alltag darüber sprechen was sie wirklich denken. Das hindert Mitarbeitende daran, von ihren eigenen Erfahrungen zu lernen, was dazu führt, dass dieselben Fehler immer wieder wiederholt werden. Ein Beispiel wäre hier, dass Eltern nicht über ihre negativen Gefühle sprechen & ihren Kindern damit erschweren, eigene negative Gefühle einzuordnen & mit geeigneten Strategien bearbeiten zu können.
  • Nicht tun, was man sagt: Die Menschen in diesem Szenario setzen Gespräche über Probleme & entsprechende Veränderungsideen nicht in die Praxis um. Mitarbeitende, die Kraft & Energie in Veränderungsprozesse legen, werden irgendwann enttäuscht & frustriert. Die Zeit, die sie investierten führt ins Leere. Ein Beispiel wären hier z.B. große Veraltungsapparate mit vielen Hierarchie-Ebenen & aufwändiger Bürokratie, die Veränderung unglaublich erschweren oder zuweilen ganz lahmlegen können.
  • Nicht sehen, was man tut: Hier sehen die Menschen auf Grund mangelnder Reflexionsfähigkeit nicht was sie tun. Es geht also um schlichtes Tun, ohne zu hinterfragen, ob dieser Weg für dich oder dein Business Sinn macht.

Unser Fazit zu den 4 Lernbarrieren

Die Erkenntnis, dass sich manchmal die ein oder andere Gewohnheit festgesetzt hat, ohne dass sie zu uns & unserer aktuellen Lebenssituation passt, ist der erste Schritt zur Veränderung. Wer seine Gewohnheiten kennt, ist auch in der Lage sie immer wieder zu hinterfragen & weiter zu gehen. Wenn du Inspiration oder Hilfe in diesem Bereich suchst, schau dich gerne auf unserer Plattform um. Du findest dort vielseitige & professionelle Angebote von Frauen für Frauen. Viel Spaß beim Entdecken!

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